Schwellung nach einem Insektenstich lindern und behandeln

Schwellung bei Insektenstichen: wie viel ist normal?

Kind umgeben von Stechinsekten untersucht die Schwellung von einem Mückenstich

Es ist normal, wenn nach einem Insektenstich von Wespe, Bremse, Zecke, Mücke, Floh oder Wanze die Haut auf den Stich reagiert. Insektenstiche sind in der Regel harmlos und hinterlassen an der Einstichstelle Schmerzen oder Juckreiz, leichte Schwellungen und Rötungen. Nach einigen Stunden bis Tagen klingen die Symptome ab und der Insektenstich ist vergessen.



Bedenklich ist ein Insektenstich, wenn er stark schmerzt, der Bereich um den Insektenstich sehr stark anschwillt oder weitere Symptome wie Fieber, Unwohlsein, Kopfschmerzen und Atemnot auftreten. Spätestens dann ist der Besuch beim Arzt notwendig – unter Umständen könnte eine Insektengiftallergie vorliegen.

Was kann man gegen die Schwellung bei Insektenstichen tun?

Um die Schwellung nach einem Insektenstich zu lindern, sollte die Haut an der Stichstelle schnellstmöglich gekühltwerden. Dies kann mit Eiswürfeln oder Kühlpacks erfolgen. Doch Vorsicht: Eis niemals direkt auf die Haut legen, da sonst Erfrierungen drohen. Eis oder Kühlpackungen sollten daher beim Kühlen immer in ein Tuch eingewickelt werden. Außerdem ist es ratsam den gestochenen Körperteil ruhig zu halten, um die Schwellung zu reduzieren.

Bei einem Bienen- oder Wespenstich im Mund und Rachen sollte umgehend ein Arzt aufgesucht oder der Notdienst verständigt werden. Wenn vorhanden, kann es hilfreich sein einen Eiswürfel zu lutschen oder mit Wasser zu gurgeln. Auch Hausmittel wie kalte Umschläge, die um den Hals gewickelt werden, können die Schwellung lindern, bis der Arzt vor Ort ist. 

Starke Schwellungen bei Insektengiftallergie

Nicht nur der Insektenstich im Hals und Rachen kann gefährlich werden. Einige Personen mit einer Insektenstichallergie reagieren allergisch auf das Insektengift. Bei dieser Personengruppe kommt es nach einem Insektenstich innerhalb weniger Minuten zu einer starken Schwellung an der Einstichstelle. Symptome wie Atemnot, Schweißausbrüche, Übelkeit und Schwindel können folgen. In diesem Fall ist der Notarzt zu rufen, da ein allergischer Schock droht, der lebensgefährlich werden kann.  

Bakterielle Infektion durch Insektenstiche

Aber nicht nur bei einer Insektenstichallergie reagiert der Körper sehr empfindlich auf die Stiche. Wenn die Einstichstelle mit Bakterien infiziert wird, kann diese erheblich anschwellen, schmerzen und pochen. Bleibt die starke Schwellung bestehen, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, um eine bakterielle Infektion auszuschließen oder behandeln zu lassen. Nehmen Sie eine ungewöhnlich starke Schwellung ernst, denn aus solch einer Infektion kann sich unter Umständen eine Blutvergiftung entwickeln. 



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