Bremsenstiche und Mückenstiche

Stechmückenweibchen sticht Menschen, um Blut zu saugen

Die Weibchen der Mücken und Bremsen wählen – entgegen dem Volksglauben – ihre Wirte nicht nach der „Süße des Blutes“. Ob ein Wirt wirklich ein attraktives Opfer ist, entscheidet das Insekt nach Geruch des Schweißes, dem Kohlendioxid, den Wärmeausdünstungen und den getragenen Farben. Anhand dieses individuellen Geruchscocktails entscheiden die die Mücken und die Bremsen, ob ein „Opfer“ attraktiv ist.

Stechinsekten wie Bremsen und Mücken stechen sowohl wechselwarme und gleichwarme Tiere, als auch Menschen. Sie benutzen dazu ihren Saugrüssel, ihr Mundwerkzeug, mit dem sie die oberen Hautschichten durchdringen. Im Inneren bilden sich anschließend zwei Kanäle. Aus dem einen saugen die Insekten das Blut. Durch den anderen pumpen die Insekten gerinnungshemmenden und leicht betäubenden Speichel in ihren Wirt. Die Inhaltsstoffe des Speichels bewirken bei uns die Schwellung und den Juckreiz. Bremsenstiche und Mückenstiche verursachen beim Menschen Quaddeln. Mücken bewirken kleinere, aber Bremsen verursachen – durch ihre großen Saugrüssel – große und auch schmerzhafte Quaddeln, aus denen auch häufig nach dem Stich Blut austritt. Die Quaddeln sind rot und das Einstichloch ist zu sehen. Die beste Maßnahme für die Erste Hilfe bei Mückenstichen und Bremsenstichen ist das Kühlen des Stiches.

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